La deuxième vie de Dora

Lieber Freund des virtuellen Lebens:
Xing ist nett, aber verdammt statisch. Bunt und bewegt hingegen kommt Second Life daher. Et voilà: la deuxième vie de Dora!

Am Anfang sah alles ganz schrecklich aus.
Ich hatte weder Geld noch Ahnung. Und ohne Kreditkarte in der materiellen Welt des „ersten Lebens“ kommt man hier auch nicht so einfach an genügend Geld, um sich Sachen zu kaufen.
Ich sah etwas merkwürdig aus, irgendwie so gar nicht doraesque.

Ich hab also beschlossen, mir alles selbst zu bauen und zu gestalten. Texturen hochladen ist billig, das Geld kann man hier einfach verdienen. So kann ich auch sichergehen, dass ich nicht wie all die anderen Avatare rumlauf.

Die meisten Avatarinen scheinen Vorbildern wie Paris Hilton nach zu eifern. Kleidungsstil auf Beate Uhse Niveau. Als wollten sie bei „Deutschland sucht den Pornostar“ gewinnen.

Meine Antwort darauf war eine etwas dem allgemeinen Mediengeschmack konträren Körperbau und laute Kleidung. Das hat den kleinen Hiltonklonen nicht gefallen, sie forderten mich sogar zur Diät auf. Wen wundert’s? Die dummen Nüsse haben unzählige Lindendollare in ihren Avatar gesteckt und fanden es weniger witzig, dass eine unförmige Trashtante ihnen die Schau stahl.

Der insgeheime Wunsch, in Reizwäsche durch die Welt zu wandeln scheint vielen Damen (oder sind es verkleidete Herren?) gemein zu sein. Hier können sie’s unter dem Mantel der Anonymität gerne tun. Ich sollte es vielleicht auch mal probieren …

Es grüßt aus der zweiten Welt: Dora Thibaud

Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

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