Katerstimmung



Im Stuttgarter Katzenmuseum war neulich Führung und Feier. Ich habe auch eine Arbeit dazu beigetragen, die die Einladungskarte zierte.

Die Kuratorin des Museums hat persönlich durch die Sammlung geführt.

Eigentlich sollte das ganze ja ein eher ruhiger Abend werden, aber.
Frank war da, auf dem Bild oben noch mit Bierlimo.

Hier jedoch mit obligatorischem räudigen Schnaps. Mallorkinisch, mit Grünzeug und Kopfschmerz in der Flasche. Aber Kater passt ja schließlich zur Katzenthematik.

Jörg, den die meisten liebevoll Uggi nennen, der Autor des in diesem Blog veröffentlichten Gedichts zum Thema räudige Schnäpse hat meinen letzten Blogeintrag zum Anlass genommen, mir noch mehr Schnaps einzuflößen. Hier noch mal das Gedicht für jene, die die Kommentare hier nicht lesen oder nicht so ganz kapieren, dass sich da gute Sachen bisweilen verstecken.

Räudige Schnäpse

Räudige Schnäpse streunen durch die Straßen,
sie wittern völlegefühlte Mägen, graue Schleier und wilde Feiern
und laden sich dazu ein.
Und noch bevor die Sonne aufgeht,
lässt sie keiner mehr gehen.

Wohl den Köpfen, die ihren Frieden mit ihnen schließen.
Wehe den Mägen, die nicht vor der Flut ihre Dämme befestigen.
Dank den Taxis und französischen Autos von Freundinnen, deren Lederbezüge abwaschbar sind,
denn: Noch bevor der nächste Abend ausbricht, zieht es die räudigen Schnäpse wieder auf die Straße.

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Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

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