Im Ökobondage-Look durch Pixelwelten


Das ewige Rumgeflattere mit Feenflügeln macht mich hungrig. Im virtuellen Pendant zu Japan werde ich fündig: Eine Bude, die Pixelsuppe mit Nudeln und schwer identifizierbaren Meeresbewohnern feilbietet. Es ist noch Suppe da.

Ein Feenkostüm ist nicht dumm, wenn man mit dem Sternstab durch die Gegend wedeln und Wünsche erfüllen will. Für das tägliche Leben ist es jedoch saublöd. Die Schnüre verleihen dem Ganzen einen minimalistischen Ökobondage-Look, der weder Blick noch Wetter abweist. Im virtuellen Raum, wo weder Anstand noch Ästhetik herrschen, fällt man mit sowas nicht auf. Ein solches Outfit wäre im materiellen Raum etwas problematischer. Trotz meinem steilen Hang zur Extravaganz und Geltungssucht bleib ich lieber im virtuellen damit.

Schlussendlich treiben mich Ungeduld und Kaufrausch in neue Kleider: Das Japanische Nationalkostüm.

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Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

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