Wo gemalt wird, fallen Späne

Es ist Freitag Abend, und es ist Durst. Ich gehe in meine Stammbar und treffe die wildeSardorin, Betania.

Sie ist sehr geschäftstüchtig. Tagsüber verkauft sie Mode, abends verdient sich sich ein Zubrot als Körperbemalerin. 

Die Prozedur sieht schmerzhaft aus. 

„Wo gehobelt wird, fallen Späne“, teilt sie mir beiläufig mit und stopft ihrem leidenden Kunden den Absatz in den Mund

Nach getaner Arbeit legt sie sich hin und schläft farblich abgestimmt auf dem Zebrasofa ein. Ich bewundere den Oberarm des bärtigen Mannes und verwickel ihn in ein Gespräch. Er heißt Björn und schreibt auch einen Blog: 

Der Bursche scheint mir sympatisch zu sein: Er hat einen Schuhtick. Er kauft mehr Schuhe als die eine oder andere nichtvirtuelle Frau. Seine Lieblingsschuhe hat er auf ein Plakat gesetzt. 

Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

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