Fleisch, Diaschau, Blut

Neues Feature: Diaschau am Blogrand. Der Nutzen ist fragwürdig, aber was technisch machbar ist wird bekanntlicherweiße auch gemacht. Wie hier eben.

Seit ich mein virtuelles Leben im Facebook ausbreite, lerne ich stets neue Leute kennen. Oder besser: Sie wollen mich sogar kennen lernen, wie ich ihren Freundschaftsanfragen entnehmen kann. Das freut mich. Manche melden sich dann auch ab und zu bei mir, anderen scheine ich ein weiterer kleiner Baustein im Wettbewerb der meisten Kontakte zu sein. Ein Freund erzählte mir neulich beim Kaffee, es gäbe da den einen oder anderen Kontakt, der sich der kleinen Nebensache meiner Virtualität nicht ganz bewusst sei. Selber schuld – es ist ja nicht so, als ob man das nicht innerhalb von fünf Minuten rausbekommen könnte. Ich freu mich, wenn Leute einfach so über meine Immaterialität hinweg blicken und mich wie jeden anderen Menschen behandeln. Weiter so, Fleisch und Blut sind eh überbewertet.

Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

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