Einfacher Netzwerken dank Evolution.


Online leben ist ganz schön verwirrend. Es gibt unzählige Plattformen, die alle irgendwie Menschen vernetzen und deren Ansichten und Ideen verbreiten. Die Plattformen reichen untereinander die Informationen weiter. Ein Blogeintrag kann automatisch auf Facebook als Statusmeldung erscheinen, die wiederum einen Tweet auslöst, der dann wieder bei Facebook landet. Oder irgendwo anders. Informationen multiplizieren sich – es wird mehr abgesendet, als je wahrgenommen werden kann. Ist das schlimm? Es produziert Datenmüll. Der ist nicht nur virtuell, denn Server fressen Strom. Wird das Web 2.0 uns die Lichter ausknipsen? Ne. Hier ist doch ein ganz natürlicher Prozess im Gange: Die Evolution. Unzählige konkurrierende Plattformen, also Mutationen entstehen jederzeit. Je nach dem, wie gut sie an das Kommunikationsbedürfniss ihrer Nutzer angepasst sind, werden sie benutzt oder sterben aus – sie werden aufgekauft und integriert oder ausselektiert. In den Anfangstagen der Onlineauktionen gab es viel Konkurrenz. Das hat den Markt zwischen den Anbietern belebt, der Kunde hat sich gefreut weil es keine Gebüren gab. An denen verdient Monopolist Ebay heute ganz ordentlich. Jedoch gibt es heute nur eine Plattform, also nur einen Markt für Versteigerungen. Das belebt den Markt der Kunden und macht alles ein bisschen einfacher.
Ebenso wird es mit den Social Networks gehen. Das, was sich bewährt, wird überleben. Dann wird es wieder Monopolisten geben, aber es wird auch wieder einfacher werden.

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Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

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