Frust an der Mediatheke

Neues auf der Brezel:

Die WM holt sogar den letzten Fernsehmuffel und Medienpessimist an den Bildschirm. Wer sich ansonsten genügsam auf seinem Rechner an der Arte-Mediathek bedient klickt sich dann schon mal in den Livestream der ARD um zu schauen wie Podolski Schach ohne Würfel spielt. Guter Trick. Wären da nicht die Nachbarn, denn die haben garantiert Kabel. Während in der Mediathek noch im Mittelfeld ein Angriff angebahnt wird vuvuzeliert’s schon von nebenan. Kurz danach merkt man warum: Das Internet schickt die Bilder erst drei mal um die Welt bevor es sie dann irgendwann auf den Rechner schiebt. Das ist eigentlich nicht schlimm. Wenn man keine Nachbarn hat.


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Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

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