Erfaulenzter Tag


In einem Anfall von klimabedingter Arbeitsvermeidungstaktik war ich mal wieder auf der Straße unterwegs. Und prompt prangte die perfekte Rechtfertigung vor meinen Augen: Das Recht auf Müssiggang erfaulenzen! Dieser Aufforderung, die jemand in der illegalen Präfacebooktechnik des Postens mit der Sprühdose veröffentlichte, komme ich gerne nach.

Was habt ihr noch für Rechtfertigungen auf Lager wenn ihr im Bad Berg statt hinter einem Berg Arbeit liegt?

Übrigens: Erfaulenzen wird von der Blogrechtschreibabteilung nicht als bekanntes Wort anerkannt. Vielleicht muss sich diese (Un-)Tätigkeit noch weiter etablieren um die Aufnahme in die Liste der Wörter die okay sind zu schaffen.

(Zuerst erschienen bei www.brezel.me)

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Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

6 Kommentare zu „Erfaulenzter Tag“

  1. Als gute Übung für Einsteiger empfiehlt sich das Prokrastinieren, das sich peu a peu zum Erfaulenzen steigern lässt. Klingt wenigstens gelehrter…

  2. Ein RECHT auf Müßiggang??? Au Backe! Das muss ein verhinderter Verwaltungsjurist gewesen sein, der diesen Analogpost gesprüht hat! Müßiggang macht doch nur dann Spaß, wenn man ihm trotzdem nachgeht. Aber wenn man ein RECHT dazu hat??? Dann tut das doch nicht mehr, ist doch langweilig. Müßiggang muss einen anfliegen, locken, sagen: „Lass doch mal liegen, auch wenn Du es Dir eigentlich nicht leisten darfst, setze Dich darüber hinweg, höre nicht auf ‚Alles was recht ist!‘ “
    Leute, die ein Recht auf Müßiggang fordern sind solche, die von ihren Eltern und dem Bundespräsidenten eine schriftliche Erlaubnis zum Aufbegehren, Auflehnen und ‚Weltrevolutionieren‘ einfordern und diese dann noch notariell beglaubigen lassen.
    Halloooo!!!! Müßiggang lässt sich nicht buchen wie ein Pauschalurlaub. Und man kann dann auch nicht mit seinem Anwalt sein Recht als Pauschalmüßiggänger einklagen, wenn nicht alles zu vollster Zufriedenheit, dem Katalog entsprechend, müßiggeht!!!

  3. @uggi..geht mir ähnlich…ich sehe den spruch nahezu täglich…und so richtig verstehe ich die botschaft immer noch nicht…jedenfalls aus meiner sicht- und denkweise.

  4. Jetzt ist mir auch klar, warum mir der Spruch so bekannt und vertraut vorkam – schlich ich doch die letzten paar Tage auch in dieser Straße herum 😉

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