Grundrecht auf alberne Verkleidung

Das Berufsdemonstrantentum ist was für harte Knechte (und KnechtInnen?, äh Mägde). Sich auf kalten Kreuzungen den Arsch abfrieren, in zugigen Baumhäusern schlafen, nervzerreibende Vuvuzelaübstunden, von Politikern verunglimpft und Polizisten durch die Gegend gezerrt werden und das ganze für ’ne warme Parkschützersuppe und einem Nachschlag Idealismus ohne Sahne reiht sich nicht gerade in die Liste der Traumjobs zwischen Lokomotivführer und Topmodel ein. „Democracy can sometimes be a little bit difficult“, hat der OB schon erkannt. Vor allen Dingen, wenn man sich dazu wie der im obigen Film gezeigte Bauzaunbesucher noch eines pikanten Teilaspektes des Themas „Oben bleiben“widmet. Man mag mich Schönwetterdemonstrantin schimpfen, aber ich übe mein Grundrecht auf Versammlungsfreiheit dann doch lieber mit einem Button auf der Jacke aus.

Zuvor erschienen auf brezel.me

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Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

Ein Gedanke zu „Grundrecht auf alberne Verkleidung“

  1. Mit dieser Art von Meinungsäußerung bleibt man sicherlich nachhaltig im Gedächtnis. Bloß es diese Art der Demonstration auch zum gewünschten Ergebnis führt, wage ich zu bezweifeln.

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