Schubladenblogette


Schönes Schaubild zur Entwicklung des Bloggers und der Blogette. Zweite bin ich seit dreieinhalb Jahren, also kein Urgestein der ersten Stunde. Hier gibt’s ne Menge Schubladen, und in einige davon kann ich mich ja auch einsortieren. Ich hab mal gelesen dass es für erfolgreiches, also weit verbreitetes, Bloggen wichtig sei, sich zu fokusieren und ein Thema so richtig in die Zange zu nehmen. Diesen Rat befolge ich nicht, kann und will nicht, weil langweilig. Wenn ich was zur Mode zu sagen hab oder ein Rezept raus will dann schreib ich halt darüber. Politisches Aktivistenzeug macht zwar auch Spaß und muss irgendwie raus, aber dazwischen muss auch mal was leichtes serviert werden. Ich bekenne mich zum Kessel Buntes und hoffe, dass ich als Person roter Faden genug bin. Sonst müsste ich ja 12 Blogs aufmachen und würde mich dabei selbst noch mehr verwirren. Ich habs ja bislang noch nicht geschafft eine auch nur halbwegs verständliche Kategorisierung des Inhaltes vorzunehmen. Das liegt vielleicht daran, dass ich mich selbst auch nicht so genau sortiert hab.

Was oben fehlt ist die Klugschissblogette, die mit ihren selbst zusammengewürfelten Philosophieversatzstücken versucht, ihre Welt zu beschreiben. Was mir sonst noch so alles dazu einfallen wird, davon lass ich mich mal überraschen. Und wenn mir nichts einfällt kann ich ja immer noch übers Bloggen bloggen. 😉

 

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Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

4 Kommentare zu „Schubladenblogette“

  1. Das Schaubild erinnert an die Evoltions-‚Bäume‘ aus dem Biologie-Unterricht: vom Pantoffeltierchen über den Lungenfisch zum Menschen.
    Dem Michverzweigungsdrang habe ich seit 2004 oszillierend nachgegeben, teils, um thematisch oder privat Ordnung zu halten, teils um andere Blogosphären auszuprobieren, denn auch online-Soziotope tendieren zu thematisch und virtuell-gesellschaftlich strengen Abgrenzungen. Letztendlich lief es darauf hinaus, daß ich mich trotz oder sogar gerade wegen des pluralisierten virtuellen Ichs eingeschränkt und widerwillig in Schubladen gezwängt fühlte, bloß weil erstaunlich viele Menschen von Blogs erwarten, daß sie so hübsch ordentlich etikettiert werden können wie „Blinker“, Jagd & Hund“ und „Bäckerblume“, oder ZDF, MTV und arte, und diese ihren Irritationen gerne auch kommunizieren. Als wenn diese Einschränkungen nicht genau das wären, worüber man sich außerhalb des Webs schon genug aufregt.

    1. Genau so seh ich das auch. Drum werd ich weiterhin emsig zwischen den Themen hüpfen und hier einfach reinhauen was mir so in den Kopf kommt. Muss ja nicht jeder alles lesen. Und da ich außerhalb des Virtuellen im reich des Greifbaren nicht so viele Möglichkeiten habe, muss ich hier ja mein ganzes Leben verbringen, und das ist, wie es sich für ein unlangweiliges Leben gehört, durchaus divers.

      1. Ich habe wohl zuviel über Kinderbücher geredet in letzter Zeit: du klingst wie eine moderne weibliche Version vom „kleinen Gespenst“ – immerhin: je mehr Schlüssel am Bund, desto besser. ^^

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