1000 gesparte Worte


Liebes Tagebuch,

das mit dem täglich einen Artikel veröffentlichen wird ganz schön hart. Ich schreib grad an einem Artikel der sich wie ein Stau zu Urlaubsanfang verhält: Er wird immer länger. Wie so oft geht es um den Erdbahnhof, die Stadt, das Land, meinen Lieblingsfeind Mappus und den Versuch ihn los zu werden. Es gibt viel zu sagen, leider sind aber nur wenige bereit dazu viel zu lesen. Die besten Texte sind kurz und knackig. Aber was ich noch zu sagen hätte dauert eine Zigarettenfabrik, wie die Band Brüllen einst sang. Ich muss einsehen, dass das Maß an Information das man ins Hirn pro Zeiteinheit stopfen kann begrenzt ist und nur wenige dazu bereit sind die Grenzen dieses Maßes auszuloten.

Um tausend Worte zu sparen hab ich ein neues Bild reingestellt, welches Martin für mich gemacht hat. Es stellt mich zwar nackt, aber doch etwas idealisiert dar. Die Spuren meiner fast 36 Lebensjahre sind der künstlerischen Freiheit zum Opfer gefallen. Aber wie ich immer sage: Wenn man schon nicht greifbar ist, kann man wenigstens gut aussehen.

Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

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