Was den Kürbis pflegt, mundet der Dora


Kürbisse leiden oft an Hautproblemen. Foto: Nino Barbieri

Ich war grad beim Mittagessen, Kürbiscremesuppe. Beim Löffeln überfällt mich eine brennende Frage: Schmeckt gut, aber was ess ich da eigentlich? Kürbiscreme? Gesichtscreme kenn ich ja, aber Kürbiscreme? Wozu brauchen die das denn? Hab vorher kurz Herrn Laubholz angerufen. Der züchtet in seinem Gewächshaus ausgefallene Zier- und Nutzkürbissorten, eine echte Konifere auf dem Gebiet der Cucurbitologie. Auch in der sorgfälltigsten Kürbiszucht lassen sich Hautveränderungen an der Auflagefläche selbst mit Kürbiswatte nicht verhindern. Kürbiscreme sei unerlässlich in der wettbewerbstauglichen Zucht, so der vielfach preisgekrönte Züchter. Auch die Warzenbildung der vielsamigen Panzerbeere erfolge dann viel spektakulärer.

Ob das, was den Kürbis pflegt auch dem Menschen munde, fragte ich. Kein Problem, die Creme sei rein biologisch, reich an Vitaminen und schmackhaft. Ich will’s dem Fachmann mal glauben, lecker ist es jedenfalls.

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Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

4 Kommentare zu „Was den Kürbis pflegt, mundet der Dora“

    1. Das wäre doch mal eine Herausforderung für deinen schönen Kochblog! Ich wusste bis grad eben gar nicht, dass der Granatapfel auch Ölquelle ist. Ein solcher Salat würde ja auch die Zunge pflegen. Oder noch besser:
      Feine Kürbiscremesuppe mit einem spritzer Granatapfelöl. Schmeckt und pflegt Kürbis wie Mensch zugleich.

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