ITFS: Der erste Tag


So, jetzt bin ich wieder zu Hause und hab den ersten Abend des 18. Internationalen Trickfilm Festivals Stuttgart (kurz ITFS) hinter mir. Nach den üblichen Eröffnungsreden mit Bürgermeistern und anderen Pflichtprogrammslaberern ging’s los mit den ersten neun Filmen des internationalen Wettbewerbs:


The external world

„The external world“ von David o’Reilly hat nicht nur einen Sack voll Preise eingeheimst, sondern auch ne Menge digitale Gewalt, Pixelblut, Zitate an Videospiele und andere virtuelle Welten, und das alles ziemlich old-school animiert. So mit groben Pixeln, kantigen Polygonen und dergleichen. Die Preise sind zu Recht verdient. Den ganzen Film gibt’s hier zu sehen: http://www.theexternalworld.com/.


Pixel

„Pixels“ von Patrick Jean lässt alte 8-Bit Wesen erst New York und dann die Welt in Pixel auflösen. Wer in den 80ern Telespiele liebte, erkennt sie alle wieder. Virtuell und materiell vermischen sich auf wunderbare Weise, und wer gewinnt sollte hoffentlich klar sein.

Nullarbor“ von Alister Lockhart und Patrick Sarell aus Australien spielt auch dort. Ein Roadmovie, die Geschichte zweier Männerklischees, die wortlos das tun, was Männer gerne tun: sinnlos provozieren, wortlos reden, Kräftemessen, Sachen kaputtmachen und dabei immer cool bleiben.


Black Swan

„Black Swan“ von Illustrator Guy Harlap besteht aus einem Batzen Farben, Flächen und Formen, die sich zu Radiokopf Thom Yorks Song „Black Swan“ bewegen. Nettes inoffizielles Video. Schön anzuschauen und erholsam inmitten all der Schwere.


Trailer von Birdboy

„Birdboy“ von Pedro Rivero und Alberto Vasquez handelt von Birdboy und Little Dinki, einer unkonventionellen Liebe in einer zerstörten Welt.


Hand of God

„Hand of God“ von Rune Eriksson zeigt die wahre Begebenheit hinter dem Vorfall mit der Hand Gottes.

http://www.myspace.com/tanjetsfilms
http://tanjetsfilms.blogspot.com/
http://www.youtube.com/user/Tanjetsfilms 

The Origin of Creatures“ von Floris Kaayk (Niederlande): In einer postapokalyptischen Welt bauen Kreaturen die aus menschlichen Körperteilen bestehen einen babelschen Turm.


Overnight Stay bei Youtube

„Overnight Stay“ von Daniela Sherer (Israel): Eine alte Frau erzählt, was sie in 1941 als 17-jährige in Krakau erlebt hat. Nach all den eher düsteren Filmen etwas zum Herzwärmen.

Die Kiste“ von Kyra Buschor (Deutschland): Drei mächtige Frösche, eine Kiste, deren Inhalt vielversprechend aber unbekannt ist. Leider hab ich keinen Trailer zum Film gefunden.

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Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

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