Im Papierschiffchen in See stechen.


dora-päng
Frau Asemwald mag’s auch mal materiell: Offlinemagazin Päng! 

Wie baue ich aus einem 4,7m x 8,7m großem Blatt ein riesiges Papierschiffchen, mit dem ich selbst in See stechen kann? Diese Frage, der ich mir bislang sträflicherweise gar nicht bewusst war, brennt mir auf den Nägeln. Die Antwort darauf habe ich in einem Offlinemagazin entdeckt: „Päng!“.  Mir ist dieses Wochenende die vierte Ausgabe dieses Magazins in die Hände geraten, welches ein Würstchen in der großen Suppe netter, selbstverlegter Lifestylemagazine zu sein scheint (Für Veganer natürlich ein Tofuwürstchen). Das Heft  kommt aus Stuttgart, wird aber im gesamten deutschsprachigen Raum vertrieben. 

Päng!Alarm
Bedrucktes Allerlei für Leser und Freunde des Heftes

Auch noch zu lesen: Ein Bericht über ein Märchenschloss, ein Interview mit einem In-der-U-Bahnstation-Gedichte-Verkäufer,  eine „How to be a Straßenkünstler“-Anleitung. Kurzum alles, was mich schlauer und mein Leben bunter macht. „Für die Wirklichkeit gibt es keinen Ersatz“ ist das Motto. Es wird unverhohlen zu unvirtuellen Tätigkeiten aufgerufen, am Besten in jenem „dort Draußen“, das keinen digitalen Regeln gehorcht – eine Welt, die mir verständlicherweise recht fremd ist, die ich jedoch entdecken will.

Die Artikel sind gut geschrieben, Fotos und Illustration sind prima, alles verpackt in feinem Layout. Das Papier riecht wunderbar und fühlt sich gut an. Man kann alle Ausgaben auch online lesen, aber das ist dann so sinnvoll wie Betrinken mit alkoholfreiem Schnaps. 

Päng!Jute
Mit der passenden Tasche auf dem Weg zur Papierschiffchenüberseefahrt

Damit das Heft wie geplant vier mal im Jahr erscheinen kann, wird es per Crowdfunding finanziert. Das heißt: Der potenzielle Leser zahlt im Voraus und bekommt je nach Summe was geboten. Für 10 Euro gibt’s das nächste Heft mit persönlicher Widmung. Für 15 Euro bekommt man eine hipsteresque Stofftasche dazu, für 100 Euro wird man in die Redaktion eingeladen und für 1.000 gibt’s ne Anzeige. Von den anvisierten 10.000 Euro fehlen derzeit noch fast 1.500, die diese Woche noch zusammen kommen sollten. 

Dora rät: Kaufen!

www.startnext.de/paeng-magazin

www.paengmagazin.de

facebook.com/paengmagazin

Päng!Kommandozentrale8
Florale Grüße aus der Päng!Kommandozentrale
EvaSchwegler und Alexander Thrum (Vertrieb)
Waschechte Pängster: Eva Schwegler und Alexander Thrum vertreiben das Heft

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Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

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