Wombats, Ratten und großes Damentennis.

TennisMist, schon wieder den Blog vergessen! So wird das nie was mit meiner Karriere als Bloggette. Damit’s hier nicht ganz so öd aussieht, hab ich mal ein sportives Porträt meiner selbst postiert.

Was gibt’s Neues aus dem Doraversum?

Ich lass mich zum Beispiel mal wieder auf neue politische Abenteuer ein. Vor einem Monat (also im letzten Beitrag) hab ich ja schon mal ein Filmchen mit einer klaren Drohung veröffentlicht: Die STAdTISTEN treten an. Bis lang ist die Drohung leer, denn sie (oder genauer gesagt wir, da ich da mitstadtistiere) sind immer noch nicht ganz da. Wir sind noch am sammeln und verwursten – hoffentlich schlaue – Ideen, die noch nicht so spruchreif sind, dass ich hier jetzt was dazu sagen könnte. Ich mahne mal Geduld an. Im Netz muss ja immer alles ganz schnell gehen. Bumm! Peng! Zack! Noch ein Artikel, noch ein dummer Spruch, noch ein Bildchen! Sonst rutscht man bei Google ganz schnell ins digitale Nirvana.

Ich war auch auf Reisen und hab mich so vor dem Kanzlerinwahlkampf gedrückt, der mal abgesehen von den Piraten („Ein Wombat für jeden Haushalt“) sonst zu Tode gelangweilt hätte. Leider hat das mit den Piraten dann nicht so ganz geklappt. Zu doof, wenn man als einzige Partei eins der wichtigsten Themen auf dem Schirm hat, und keiner kapiert’s. Es ist halt doch leichter, sich über Gemüsetage zu echauffieren, als sich mit Aussenseiterthemen wie Freiheit und Bürgerrecht rumschlagen zu müssen. Mein einziger Trost war, dass der gelbe Lobbyistenverband endlich aus dem Bundestag geflogen ist. Jetzt haben sie mal die Chance zu überlegen, ob Liberalität wirklich irgendwas mit Steuersenken für Randgruppen zu tun hat. Aber dazu müssen sie wohl noch das eine oder andere Prozent verlieren, damit die Ratten das sinkende Schiff verlassen und Platz für Leute machen, die sich daran erinnern, dass auch Bürgerrechte was mit Liberalität zu tun haben und Freiheit etwas ist, dass nur taugt, wenn sie möglichst vielen gegönnt wird. Mein Tipp für all jene, die’s in der Politik mal besser machen wollen: Geschlossen in die FDP eintreten und den Laden übernehmen. Oder ihn dann in Stücke zerschlagen, diese gewinnbringend verscherbeln und die maroden Teile pleite gehen lassen.

Ich wünsche mir ja eine sozial-ökologisch-liberale Partei. Eine, die die Umwelt im Sinn hat, ohne mir andauernd mit erhobenem Zeigefinger in der Nase zu bohren. Eine, die sich darum kümmert, dass sich der Staat mehr für die Rechte seiner Bürger als den Inhalt derer Mails interessiert. Eine, die auch den sozial Schwachen die Freiheit ermöglicht, in einem durch Konsum definierten System in Würde zu überleben. Alles Täumereien? Vielleicht. Aber ohne Träume wird sich auch nichts ändern.

PS
Keine Angst: Die STAdTISTEN sind keine neue Partei.

Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

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