Weltverkatzlichungstag


Weltkatzentag

Gestern war Weltkatzentag. Wer meinem Blog folgt weiß, dass ich ein Faible für Welttage und Katzen zugleich habe. Da das Internet aber hauptsächlich der Weltverkatzung dient, wollte ich nicht auch noch zur Überkatzung beitragen. Drum gibt’s hier jetzt auch kein weiteres Katzenbild.

Ich frage mich manchmal eh, ob es Katzen  überhaupt interessiert, dass sie das Netz verstopfen? Und was sie von der ständigen Vermenschlichung halten, der sie unterworfen werden? Insbesondere von jenen, die Tiere für die besseren Menschen halten (Ebensogut könnte man Äpfel für die besseren Birnen halten).  Es gibt ja sogar weihnachtlich gewürzten Katzenglibberfraß gegen Ende das Jahres, als ob es die Viecher kümmern würde. Oder was sie von Veganern halten, die ihre Weltsicht auf den Fressnapf ausweiten? Katzen sind keine Menschen, schon gar keine besseren. Sie sind Katzen.

Anstelle sie zu vermenschlichen, kann man sich selbst ja auch mal ein bisschen verkatzlichen. In Kisten rumlungern, nur tun, worauf man Bock hat, Laserpunkten hinterher rennen, Kleingetier einfach so zum Spaß quälen und bei Unmut anderen in die Schuhe brunsen.

Warum schreib ich einen Tag zu spät über Katzen? Weil ich gestern keinen Bock drauf hatte. Und weil mir sowas wie Welttage eigentlich am Arsch vorbei gehen, wenn sie mich nicht spontan belustigen.

 

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Autor: Dora Asemwald

Ich bin virtuell real.

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