Der Vater aller Geeks


Folgenden kurzen Artikel hab ich bei I M GEEK veröffentlicht, wo sich die Geekette in mir auslebt. Dem Nichtgeek sei gesagt dass Steve Wozniak, kurz „the Woz“, der Erfinder des Heimcomputers ist. Er hat mit dem Apple I den ersten Rechner mit Tastatur und Bildschirm gebaut der für Elektronikfreaks bezahlbar war. Sein Partner Steve Jobs ist heute wieder bei Apple, wie wohl jeder weiß. Wozniak war das wachsende Unternehmen ungeheuer, in interessierte weder Unternehmensführung noch Marketing. Er wollte schrauben, löten und erfinden. Also verließ er Apple und erlebte so einiges Spannendes. Seine Autobiographie ist ein wunderbares Buch über bedingungslose Leidenschaft.

The Woz, Vater aller Geeks. Krasse Brille!

Bin beim Surfen mal wieder auf meinen größten Geek-Helden gestoßen: The Woz! Seine Webseite ist sehr geekesque, seine Autobiografie ist der Hammer. Ich hab sie gelesen und hab ihn auch mal auf einem Vortrag gesehen. Da sein alter Kollege mit selbem Vornamen heute doch einiges mehr im Rampenlicht steht wenn er mit neuen Telefonen rumfuchtelt finde ich, dass man the Woz mal wieder in Erinnerung bringen sollte.

Geekette.


Hab einen neuen Blog gefunden: http://www.imgeek.de/. Hier schreiben veritable Geeks über alles mögliche was sie im Netz so finden. Hat meistens was mit Star Trek oder alten Videospielen zu tun. Eigentlich ist das nichts für Mädchen, es sei denn sie sind schon seit frühster Kindheit massivem Geektum ausgesetzt. Mein Vater hat es erfunden. Er ist mit dem Lötkolben in der Hand aufgewachsen, wurde Elektroingenieur und hat, wie mir manchmal scheint, nur geheiratet um eine neue Generation Geeks in die Welt zu setzen. Von drei Versuchen waren zwei erfolgreich, einer wurde ein Mädchen. Er sah das als Herausforderung an.

Er war fast erfolgreich. Ich hab ein Semester Ingenieurtum betrieben, anfangs ernsthaft. Hat mich dann aber doch nicht glücklich gemacht. Nach der Enttäuschung mit meinem Bruder Frank (Germanistik, Soziologie) blieb dann nur noch Stephan. Der hat den Ingenieurs-Doktor und somit meinen Vater glücklich gemacht. Ich hab dann mit Produktdesign etwas ausreichend artverwandtes gelernt und er akzeptiert sogar dass ich heute lieber bloggerisiere als dass ich neue Produkte entwerfe.

All dem verdanke ich fundierte Kenntnisse in C64-Basic, Lötkolben und Lego Technik, kann Romulaner von Klingonen unterscheiden und verstehe manchmal sogar die dummen Sprüche die Admins immer auf ihren T-Shirts stehen haben (z.B. There’s no place like 127.0.0.1). Würde ich mich im Internet als Geek ausgeben, dann behaupte ich mal ich hätte eine Chance nicht sofort enttarnt zu werden.

Noch eine gute Quelle zum Thema Geektum: http://www.xkcd.com/