Kunst, Kitsch und Dora.


Dora von MarianneManchmal stolpere ich beim Katzenbildsammeln auch über was Tolles. Wie zum Beispiel heute: Marianne hat mich mal wieder gezeichnet. Mit Katze und Fernsehturm. Das gibt meiner Laune 5 Gefällt-mirs. Es ist ja auch langweilig, immer nur vom selben gezeichnet zu werden, ich freue mich über jede neue Perspektive auf das dorische Wesen.

Ich ruf mal ganz dreist auf: Zeichnet mich! Als Virtuelle bin ich ja auf solch bildgebende Maßnahmen angewiesen.

Übrigens: Marianne zeichnet nicht nur, sie bloggt auch: http://www.kokelores.blogspot.de/

https://www.facebook.com/MarianneKreichgauerKokelores

Kokelores – Kunst, Kitsch und Katzen ist der Titel ihres Blogs, der noch verkatzter daherkommt als meiner. Und das will was heißen. Sie darf auch in der Wohnung zweier lebender Exemplare wohnen und hat die Ehre, ihnen die Dosen zu öffnen.

Hier hab ich schon mal was über Marianne geschrieben:
https://asemwald.wordpress.com/2011/04/21/rendevouz-mit-dem-wasserwerfer/

PS: Gibts heut mal keins.

Bügelperlen vor die Doren


Vielen Dank für die tollen Geburtstagsgeschenke! Ich hab jetzt viel vor die alle in die virtuelle Welt übertragen zu lassen. Ich hab heute mal mit einer schönen Arbeit von Eva Teigelkötter angefangen, die mich aus Perlen gebügelt hat. Bügelperlen sind greifbar gemachte Pixelgrafiken.  Das freut mich, denn Haptik ist mein Schwachpunkt. Ich bin ja fast immer nur visuell dargestellt, keiner weiß wie ich rieche, mich anhöre oder anfühle. Das ist machmal, insbesondere nach dem Sport, auch gut so. Es darf ja auch mal von Vorteil sein, das ich nicht greifbar bin.

Ich werde in der nächsten Zeit auch die anderen Geschenke vorstellen. Wer möchte kann natürlich jederzeit sich ein Bild vom mir machen und es mir schicken. ich freue mich da und zeige es auch gerne.

Hoch die Tassen vor feurigem Grau.


Endlich hat Martin mein Porträt zu Ende gemalt und ausgestellt. Es wird feierlich im Foyer seines Arbeitsplatzes aufgehängt. Besitzer und Geschäftsführung des Verlages, für den ich auch Abos verkaufe (siehe Blogeintrag) lassen die Tassen klirren
Das Bild ist geht so halbwegs in Ordnung. Die Farben entbehren nicht einer gewissen Tristesse, passen aber zum Sichtbeton. Man könnte meinen ich sei Architektin, die durch das feurige Grau des Hintergrunds leicht irritiert ist. Mein Tip an den Künstler: Übung macht den Meister. Einfach nochmal 30-40 Gemälde von mindestens einem Quadradmeter Leinwand malen und an prominenten Plätzen ausstellen, dann klappt das irgendwann schon.
Das Gute: Jetzt sieht mich Martin jeden Morgen auf dem Weg zum Büro, auch wenn ich länger ausschlafe.

Doren in Bleistift, Kuli oder Filzer.


Noch mehr Zeichnungen:

Schöne Blumen, so gefällt’s mir besser.

Dröge Gegend, dröge Fresse… dröger Zeichner?
Da erkenn ich mich schon eher drin. So fühl ich mich auch bisweilen.

Eine Dora aus Energie.

Dio Mio! Hier seh ich ja aus wie vom Veganertum gezeichnet.

und so freudlos bin ich doch nun wirklich nicht.

Komischer Wald. Was fliegt denn da so rum? Mich scheint der Heuschnupfen zu plagen.

Der Zeichner war wohl zu doof, die Türklinke zu zeichnen. Wer’s nicht blickt sollte lieber beim Bleistift bleiben.

Das sieht schon netter aus. Bemerkenswerter Busen, links jedenfalls. Papier kennt keine Schwerkraft, wie es mir scheint.

Hier scheine ich trotz netten Hemdchen eher verklemmt zu sein.
Das Gesicht ist ja total entestellt. Da hilft auch kein Radierer mehr.
Bischen mehr essen sollte die Dora auf diesem Bild aber schon.

Das Medusenhaupt gefällt mir.

Gezeichnetes Leben der Frau Asemwald


Da es nicht so viele Fotos von mir gibt, gibt’s halt um so mehr Zeichnungen. Ich stell hier mal ein paar davon vor.So ein breites Maul hab ich nun auch wieder nicht.
Hier scheint mein ambivalentes Gefühl gegenüber Bier auf krummen Tischen zum Ausdruck zu kommen.
Hackfresse. Das geht ja wohl ein bischen besser!
Meine gerupfte Frisur scheint es dem Zeichner ja angetan zu haben.
Keine Frage: da muss noch geübt werden.