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3a92169531a9c8a80133f944cb8d34ee_image_document_xxl-2Ich habe mal nachgezählt: Dies ist der fünfhundertste Artikel, den ich in diesen Blog hier rein schreib. Ich trage hier mal mit meinen Lieblingsartikeln, die mindestens ein Jahr alt sind, zur Informationsflut bei. Wer im Lotto eine Vorratspackung Zeit gewonnen hat und nicht weiß, wie er Todschlag an ihr begehen soll, darf sich gerne durchklicken.  Allen anderen empfehle ich einfach so mal einen Link zu klicken und dann doch alle zu lesen.

Dorische Tipps für die Suche nach Glück:
Über die Unart halbe Schokoladentafeln zu essen

Hier hüpfe ich auf verschiedene Metaebenen und erfinde das Konzept des Abstraktionsbalast:
Der Boden des Konkreten

Ich rechtfertige mich dafür, keine Rechtfertigung zu haben:
Rechtfertigungspaste

Hanebüchene Theorie zum Thema Katze:
Die Verkatzung des Netzes

Über den Segen des grundlosen Glücks:
Grundlos glücklich

Selbstgemachte, total wahre Verschwörungstheorie zum Erdbahnhof:
Geheimnisvoller Fernsehturm

Hier habe ich die Idee zur Initiative Loch 21 veröffentlicht und bin erstmalig auf politische Themen eingegangen:
Inverser Turmbau zu Babel

Nette Fußballanalogie zur Schlichtung bei Stuttgart 21:
Schlichtungsspiel

Meine erste Begegnung mit „the Hoff“:
I’ve been looking for David

Gefährliches Interview mit Chuck Norris:
Die 71 wird Chuck Norris

Dorische Ideen zur Steigerung der Flugsicherheit:
Gefühlte Sicherheit

Über meine Existenz als widersprüchliche Geschichte:
Roter Fadenknäuel

Und zu guter Letzt: Der erste Artikel, mit dem am 4. Mai 2007 alles angefangen hat:
Hallo Welt!

Nette Reiseberichte:
Reise nach Sardorien
Tokyo, mon armour

Warum ein Stadtteil von Stuttgart so heißt wie ich:
Namenspate dan Weltrevolution

Warum Justizvollzuganstalten anders benannt werden sollten:
JVA Asemwald

Ein Plädoyer für die Lebenslüge:
Besser leben mit Positiver Lebenslüge 

Noch mehr Lebenslügen:
Besser in die Tasche lügen mit Dora

Und noch eine Lüge obendrauf:
Mal ehrlich gelogen …

Über den Sinn des Scheiterns:
Scheiterhaufen

Ernsthafter Artikel über das Internet und was da so geschieht und geschehen wird:
Virtuelle Identität

Ein Besuch auf dem Slayer-Konzert und über den Sinn von Todesmetall:
Tod und Teufel

Warum man über’s Wetter reden muss:
Dora redet vom Wetter

Lebt gefährlich!
Don’t be a maybe

Erster Artikel für einen Protestkochblog:
Der Kessel kocht: Flambiertes Pfefferspraysteak

Und dann noch eine Verteufelung von Kochblogs per se hinterher:
Pixel machen auch nicht satt

Hier elaboriere ich so vor mich hin:
Machwerk überteuerter Fremdwörter

Wie virtuell ist das materielle Leben?
Avatar – Profil 1:1

Die Geschichte meiner Frisur:
Das Mirielle Mathieu Trauma

Ich war jung und schiss auf das Geld: 
Mein erstes Auto

Geschichte von einem gescheiterten Jahreswechsel:
Verheult im Pippi-Kostüm

Totaler Blödsinn:
Was den Kürbis pflegt, mundet der Dora

Dorischer Klugschiss zu Grundsätzlichen Fragen des Seins: 
Glauben, Wahrheit und der reinkarnierte Wurstgott

Noch mehr Klugschiss zu Tätowierungen und so: 
Gestochene Identität

Klassische Medienschelte: 
Dora diskutiert über Deutschland

Kapitalismusschelte:
Abwrackprämie für’s Büro

 

Soziales Mädchen in digitaler Gesellschaft

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Ich bloggiere jetzt schon seit geraumer Zeit aus meiner Heimat Stuttgart, und hab hier die einen oder anderen Bloggisten aus dem Kessel schon kennengelernt. Um mal zu schauen, was die Kollegen außerhalb so treiben, fahre ich morgen zur re:publica, der „Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft“ in Berlin. Für ein soziales Mädchen, dass bloggt und sich hauptsächlich in digitaler Gesellschaft aufhält, scheint das wohl ein Eldorado zu sein. Ich werde berichten …

Kunst, Kitsch und Dora.

Dora von MarianneManchmal stolpere ich beim Katzenbildsammeln auch über was Tolles. Wie zum Beispiel heute: Marianne hat mich mal wieder gezeichnet. Mit Katze und Fernsehturm. Das gibt meiner Laune 5 Gefällt-mirs. Es ist ja auch langweilig, immer nur vom selben gezeichnet zu werden, ich freue mich über jede neue Perspektive auf das dorische Wesen.

Ich ruf mal ganz dreist auf: Zeichnet mich! Als Virtuelle bin ich ja auf solch bildgebende Maßnahmen angewiesen.

Übrigens: Marianne zeichnet nicht nur, sie bloggt auch: http://www.kokelores.blogspot.de/

https://www.facebook.com/MarianneKreichgauerKokelores

Kokelores – Kunst, Kitsch und Katzen ist der Titel ihres Blogs, der noch verkatzter daherkommt als meiner. Und das will was heißen. Sie darf auch in der Wohnung zweier lebender Exemplare wohnen und hat die Ehre, ihnen die Dosen zu öffnen.

Hier hab ich schon mal was über Marianne geschrieben:
https://asemwald.wordpress.com/2011/04/21/rendevouz-mit-dem-wasserwerfer/

PS: Gibts heut mal keins.

5 Jahre Lebenslügen

Wenn das kein Grund zum wilden Feiern ist: Vor 5 Jahren, am 4. Mai 2007, habe ich diesen Blog hier begonnen. In meinem ersten Artikel hab ich mich erst mal vorgestellt:

Guten Tag, liebe Leser.
Mein Name ist Dora Asemwald und ich führe ein virtuelles Leben. Wer sich dafür interessiert, kann sich hier auf dem Laufenden halten.

Ich werde bisweilen gefragt, ob ich „echt“ sei. Das ist Ansichtssache. Ich jedenfalls halte mich selbst durchaus für real. Ich lasse mich gerne auf eine Diskussion über die Definition von Realität ein. Wer mich jedoch für eine Fälschung hält, soll andere Blogs lesen und mich in Ruhe lassen. Allen anderen wünsche ich viel Spaß im virtuellen Asemwald.

Liebe Grüße: Eure Dora

Seit dem sind über 400 Artikel dazu gekommen, seit Mai 2010 ist der Blog bei WordPress, welches emsig die Leser zählt. Fast 70.000 mal wurde seit dem der Blog oder ein Artikel angeklickt. Hier ein paar Geschichten aus der Statistik. Auf die Bilder klicken öffnet den Artikel.

Fast 10.000 mal Klicks gingen an den kleinen Artikel über ein peinliches T-Shirt. Der verpixelte Vollhorst hat Fotografen Martin Anner übrigens das Leben ganz schön schwer gemacht.
Mode scheint beliebt zu sein: Der zweitmeist gelesene Artikel meines Blogs mit 985 Lesern handelt von Rapid Prototyping Klamotten.
Am liebsten echauffiere ich mich darüber, für dumm verkauft zu werden. Der drittmeistgelesene Artikel mit 913 Lesern über total bekloppte Wahlplakate.
Platz 4: 719 Leser interessieren sich für Erdbahnhöfe, Protest und Parkschutz in Stuttgart.
Am meisten Ärger gabs mit diesem Artikel, und die zweitmeisten Kommentare (Platz 1: Tu ihn unten rein). Entsprechend hässlich ist die Illustration von mir.
Der längste Artikel: Reisebericht meiner Japanreise von 2007, den ich neu überarbeitet und zusammengefasst habe.
Der einzige gedruckt veröffentlichte Artikel (In der Kontext-Beilage der TAZ).

Meine fleisigste Kommentatorin: Puzzle, Platz 2: die leider verstorbene Lesende, Platz 3: Der Emil

Das häufigst geschaute Bild (Frank und Steff)
Der häufigst gelesene Artikel in meinem englischen Blog, den ich doch sehr vernachlässige.

Gibt es Leser, die auch einen Lieblingsartikel haben? Ich freue mich über Feedback!

Übrigens: Anfags war mein Blog bei blogger: asemwald.blogspot.de

Scheiterhaufen

WordPress hat mich herausgefordert! Jeden Tag einen Artikel, so meine Blogplattform, soll man schreiben. Ich nehm die Herausforderung an, auch wenn ich mir das schon oft erfolglos vorgenommen hab. Aber vorhergegangenes Scheitern wird all zu gerne als Ausrede für zukünftige Nichtversuche hervorgezerrt. Lieber nehme ich den Mund zu voll und erhöhe meinen Scheiterhaufen als dass ich es gar nicht erst versuche. Und wenn schon, dann hab ich immerhin in der enthusiastischen Anfangszeit schon mehr gemacht.

Scheitern wird bei uns ja gefürchtet wie ein dreiköpfiger Zombiesaurier mit Tollwut. Vielleicht sollte man nicht nur jeden Tag blogieren, sondern auch täglich scheitern. An irgend was, sei es noch so klein. Man darf natürlich nicht mit Absicht scheitern. Es gildet nur, wenn man etwas ernsthaft versucht hat. Sonst kommt man in die Paradoxfalle: Wem es gelingt zu scheitern der scheitert nicht.

Ich rufe mal die Initiative failaday2011 und die Weicheivariante failaweek2011 aus. Oder auf Deutsch: Scheiterhaufen11. Woran bin ich gestern gescheitert?

Ich habe weiterhin versucht, mich in einem 3D-Programm abbilden zu lassen. Aber das Programm ist widerborstig, ich kapier es nicht so ganz und habe zu wenig Geduld. Da werd ich vielleicht noch ein paar Mal dran scheitern müssen.

Woran seid ihr schon gescheitert?

http://dailypost.wordpress.com/

Freitagseintopf 2010

Mir fällt grad kein guter Text ein. Alter Trick: Darüber schreiben dass mir nichts einfällt. Der Trick funktioniert leider nicht all zu oft, hab ihn schon ein paar mal bemüht. Abkupfern wäre eine Alternative. Dank Wechsel ist das Jahr als solches Topkandidat in der Disziplin des belanglosen Geblubbers. Besinnliche Jahresrückblicke. Die guten Vorsätze und das Sinnieren über deren obligatorisches Scheitern. Ich habe mir letztes Jahr vorgenommen mit dem Rauchen wieder anzufangen. Ist mir gelungen. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen, außer dass es keine gute Idee war.

Sich über das jährliche Sinnieren anderer zu mokieren ist überheblich und setzt der Abgedroschenheit die Krone auf. Lieber reihe ich mich in ihre Reihe ein und schweife nicht vom saisonalen Thema ab. Hier der dorische Jahresrückblick:

Angefangen hat das Jahr etwas müde, ich hab im Januar nicht mal ein Blogeintrag zu Stande gebracht. Im Februar habe ich immerhin eine Geburtstagsparty organisiert. Einige Freunde haben mich zur Feier meines 35. Geburtstags gezeichnet.

Kurz darauf habe ich mit Putte und Martin die Initiative Loch21 gegründet (Artikel), die schnell Anhänger fand und eine prima Alternative zum geplanten Erdbahnhof Stuttgart 21 darstellte. Da aber die Planung für das Loch nicht schon seit 15 Jahren durchgemauschelt wurde, musste das Projekt vorerst mal Stuttgart 21 Plus weichen. Vorteil gegenüber der anderen Alternative K21: Wenn S21+ zu Bauruine 21+ wird, ist ja schon mal ein Grundloch da.

Das Hamburger Abendblatt über Loch 21:

Loch 21: Gründerin Dora Asemwald kritisiert auf kritisch-komische Weise den „inversiven Turmbau zu Babel“. Die Komikfigur Dora hilft ihr dabei. Weiter unten werden Hotpants und Kaffeetassen zur Initiative feilgeboten. www.loch21.de

Schön, dass mir die Comicfigur Dora hilft. Noch schöner, dass die Hamburger hinter meinen Bildern einen greifbaren Menschen vermuten. Lassen wir ihnen den Glauben.

Im März hatte ich zum ersten mal für den Stuttgarter Blog brezel.me geschrieben und wurde bald fest ins Autorenteam aufgenommen. Für den Blog der Initiative Unsere Stadt schreib ich seit dem auch ab und zu.

Im April hatte ich eine Ausstellung in meiner Galerie. Andrea Liebe hat den Raum in ihr Universum verwandelt. Die Vernissage war wild, der Vermieter dann auch. Es war die letzte Ausstellung in meinem Büro, die Galerie hat keinen betretbaren Raum mehr, ist jetzt virtuell wie ich.

Ein Artikel in der Lokalausgabe „Blick vom Fernsehturm“ der Stuttgarter Nachrichten und Zeitung über mich sorgte im Mai dafür, dass ich bei der Businessplattform Xing wegen meiner Virtualität rausgeschmissen wurde. Auch die Gründung der Virtuellen Republik von Iddora hat mir da nicht geholfen. (Artikel bei Brezel). Wir virtuellen werden von den Greifbaren immer noch stark diskriminiert in dem unsere Existenz als solche in Frage gestellt wird.

Seit Mai sammel ich auch ab und zu für den Geekblog I M GEEK Zeug aus dem Internet.

von links nach rechts: Frank, Steff, ich und Martin

Damit das Loch schöner verbreitet werden kann haben ich T-Shirts und Unterbuchsen dazu gemacht die von gecasteten Modells gezeigt werden sollen. Germany’s next Loch-Model Jury hat getagt und wurde fündig. Frank und Steff haben es fotografiert.

Während ich mich zuvor schon satirisch an politische Themen herangewagt hatte, schreib ich seit letztem Sommer dazu auch ernsthaftes Zeugs. Hauptsächlich Bahnhofstieferlegung und die Reaktion der Bürger darauf, aber auch Atomkraft und Terrorangst haben mich echauffiert und somit zum schreiben getrieben.

Ein Rallyeteam hat mich im Juli als Rennleiterin und Namensgeberin ihres Teams ernannt: Dora Asemwald Racing wurde gegründet.

Ich wurde nicht von The Hoff gerettet, habe Kleinmagazinzuchtvereine kennen gelernt, war in einem Flüchtlingslager für Hamster, beim Tag der offenen Tür des Justizvollzugs und habe Lebenslügen verkauft.

Von meinen Urgroßvater im Geiste habe ich im August erfahren, gefunden habe ich ihn aber noch nicht. Carl Auer, der Verleger des nach ihm benannten Verlages ist ebenso wie ich nicht greifbar aber um so aktiver. Ansonsten hab ich die letzten Geheimnisse der Männer gelüftet und Verschwörungen aufgedeckt.

Im September hab ich viel demonstriert und geschrieben, im Oktober auch. Der Blog Der Kessel kocht wurde von Freunden und mir gegründet, aber leider schlecht gefüttert.

Im November hab ich Brezeln in Peking getestet und im Dezember doppelköpfige Vögel auf T-Shirts gedruckt.

Nächstes Jahr wird’s hoffentlich weitere Hemdchen geben, einen Webshop hab ich schon, der muss nur noch befüllt und beworben werden. Das ist aber nur einer von vielen Plänen die ich ausgeheckt habe. Den einen oder anderen werde ich auch umsetzen.

Ich will mich natürlich auch noch bei all denen bedanken, die meine Geschichten gelesen und kommentiert haben, wie zum Beispiel Heide Blum, die selbst auch einen schönen Blog betreibt.

So, der Artikel ist voll. Jahresrückblicke sind wie Freitag in der Kantine, da werden die Reste der Woche als Eintopf verkauft. Wer was Neues von mir erfahren will muss hier am Ball bleiben, denn das nächste Jahr steckt voll toller Geschichten.

Ist der Blog gesund, freut sich die Dora

Das neue Jahr hat gestern an die Tür geklopft, ich habe es reingelassen. Jetzt sitzt es auf der Couch und macht keine Anstalten zu gehen. Ich kenne das schon, das ist mir letztes Jahr schon mal passiert. Da hat es 12 Monate gedauert bis es wieder verschwunden war. Am Ende hab ich es schon gar nicht mehr wahrgenommen, so sehr hatte ich mich daran gewöhnt. Aber jetzt, wo es weg ist und ein neues hier rumhängt fällt es mir schon auf.

Der Bloggomat, der seit letzten Mai meine Texte ins Internet stellt hat mir zum neuen Jahr eine Statistik geschickt, die darüber berichtet was letztes Jahr so passiert ist. Eine hohe Gesundheit wurde dem Blog bescheinigt, dank Tu‘ ihn unten rein (siehe: unten). 26.000 Besucher seit Mai ist nicht gerade wenig. Zum Glück kamen die nicht alle wie das neue Jahr zu mir nach Hause, nur in mein virtuelles Bloghaus. Und das ist groß.

Im Gegensatz zu früher habe ich dieses Jahr angefangen mich über politische Themen auszulassen. Die geplante Bahnhofstieferlegung hat mich meiner Politikverdrossenheit entledigt. Gefreut hat mich, dass meine Kommentare zum Geschehen in meiner Stadt Diskussionen nach sich geführt haben. Am extremsten natürlich der Artikel über das peinliche Hemdchen, der sogar von der nationalen Presse übernommen wurde und für die hohen Besucherzahlen sorgte.

Als ungreifbares Wesen kann ich nur in den Köpfen anderer überleben, und das ist mir dank dieses Blogs ganz gut gelungen. Ich bedanke mich mal herzlich bei all jenen, die meine Geschichte verbreitet haben.

Für’s nächste Jahr ist einiges geplant, da wird es viel neues zu lesen geben. Ich hoffe ihr habt Freude daran.

Hier die Statistik:

The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health:

Healthy blog!

The Blog-Health-o-Meter™ reads Wow.

Crunchy numbers

Featured image

About 3 million people visit the Taj Mahal every year. This blog was viewed about 26,000 times in 2010. If it were the Taj Mahal, it would take about 3 days for that many people to see it.

 

In 2010, there were 129 new posts, growing the total archive of this blog to 286 posts. There were 183 pictures uploaded, taking up a total of 54mb. That’s about 4 pictures per week.

The busiest day of the year was October 26th with 4 views. The most popular post that day was Tu IHN unten rein! .

Where did they come from?

The top referring sites in 2010 were facebook.com, dora-asemwald.de, twitter.com, maedchenmannschaft.net, and de.wordpress.com.

Some visitors came searching, mostly for tu ihn unten rein, oben ohne – tu ihn unten rein, oben ohne – tu ihn unten rein, oben ohne tu ihn unten rein, and tu ihn unten rein stuttgart 21.

Attractions in 2010

These are the posts and pages that got the most views in 2010.

1

Tu IHN unten rein! October 2010
72 comments and 2 Likes on WordPress.com

2

Wer bin ich? March 2009
6 comments

3

Geschichte der Dorawerdung August 2010

4

Dora im Netz June 2010

5

Wachgedroht August 2010
19 comments

Schubladenblogette

Schönes Schaubild zur Entwicklung des Bloggers und der Blogette. Zweite bin ich seit dreieinhalb Jahren, also kein Urgestein der ersten Stunde. Hier gibt’s ne Menge Schubladen, und in einige davon kann ich mich ja auch einsortieren. Ich hab mal gelesen dass es für erfolgreiches, also weit verbreitetes, Bloggen wichtig sei, sich zu fokusieren und ein Thema so richtig in die Zange zu nehmen. Diesen Rat befolge ich nicht, kann und will nicht, weil langweilig. Wenn ich was zur Mode zu sagen hab oder ein Rezept raus will dann schreib ich halt darüber. Politisches Aktivistenzeug macht zwar auch Spaß und muss irgendwie raus, aber dazwischen muss auch mal was leichtes serviert werden. Ich bekenne mich zum Kessel Buntes und hoffe, dass ich als Person roter Faden genug bin. Sonst müsste ich ja 12 Blogs aufmachen und würde mich dabei selbst noch mehr verwirren. Ich habs ja bislang noch nicht geschafft eine auch nur halbwegs verständliche Kategorisierung des Inhaltes vorzunehmen. Das liegt vielleicht daran, dass ich mich selbst auch nicht so genau sortiert hab.

Was oben fehlt ist die Klugschissblogette, die mit ihren selbst zusammengewürfelten Philosophieversatzstücken versucht, ihre Welt zu beschreiben. Was mir sonst noch so alles dazu einfallen wird, davon lass ich mich mal überraschen. Und wenn mir nichts einfällt kann ich ja immer noch übers Bloggen bloggen. 😉

 

Die Straßen von Stuttgart

Geschichten von den Straßen Stuttgarts: Stuttgarttaxi von Taxifahrerin Mia

An Blogs über das Nachtleben im Kessel mangelt es nicht. Eigentlich sollten Samstag-Nacht-Geschichten von der Theodor-Heuss-Straße niemand mehr hinter dem Ofen vor locken. Es sei denn man wechselt die Perspektive: Die 26-jährige Bloggerin Mia fährt Taxi und berichtet davon. Sie erzählt von all den kleinen und großen Unverschämtheiten die sich der eine oder andere Fahrgast erlaubt. Aber auch dramatische Liebesgeschichten von der Rückbank sorgen für Spannung, von der sich der letzte Tatort eine Scheibe hätte abschneiden können.

Die Geschichten sind lang und ohne Bilder. Macht aber nichts. Hab sie trotzdem gelesen, weil gut geschrieben. Ein schöner und sympathischer Einblick in des Leben von Stuttgart. Ich freue mich auf neue Geschichten und vielleicht werd ich nach durchzechter Nacht mal selbst zum Teil von einer.

taxistuttgart.wordpress.com

Erschienen auf brezel.me

Der anonyme Kommentator

Diese Woche war ich sehr aufgewühlt weil etwas schlimmes passiert ist. Ich habe vom Tod eines Lesers meines Blogs und dem Brezelblog erfahren. Wenngleich der Kontakt stets anonym war, gewann man sich in den Untiefen der Kommentare doch sehr lieb. So wusste ich nicht, dass dieser Leser durch eine schwere Krankheit das Bett kaum noch verlassen konnte. Ein Angehöriger schrieb uns jedoch auch, dass unsere Geschichten eine der letzten großen Freuden des Lesers waren. Das haut mich zweimal um.

Einmal, weil ich jemanden verloren habe, den ich nur zwischen den Zeilen erkennen konnte. Doch was ich da erkannte deutete auf eine schlaue, herzliche, geistreiche liebevolle Person hin, der man eigentlich nur das Beste wünschen kann, die ich auch gerne mal näher kennen gelernt hätte.

Das zweite Mal haut mich um, dass wir es geschafft haben einen Menschen glücklich zu machen. Wenn man immer so vor sich hinschreibt überkommt ein doch manchmal die Frage nach dem Sinn und Zweck, unzählige Buchstaben und Bilder auf die Reise durchs Netz zu schicken. Das macht mich wiederum auch glücklich und ist Ansporn weiter zu schreiben.

Ich verzichte auf den üblichen Nachruf, da sich der Leser stets durch seine Anonymität ausgezeichnete. Ich möchte mir das aber trotzdem mal hier von der Seele schreiben, weil es mich sehr berührt.

Wer die Blogs aufmerksam verfolgt wird merken, welche Lücke dort jetzt klafft. Es liegt nun an uns, diese Lücke wieder zu füllen.

Reise in die wunderbare Welt der Kleinmagazinzüchter

Die Hitze, die dem Frühling gefehlt hat kommt jetzt geballt und dient mir als Ausrede für Nachlässigkeit beim Schreiben. Am Wochenende war wie angekündigt Protestival. Ich hab Bilder gemacht, die schlummern aber noch in meiner Kamera und werden demnächst ihren Weg ins Internet finden.

Eine Diskussion in meinem Tagebuch als Vorlage für ein gedrucktes Heft.

Es gibt auch Sachen, die finden ihren Weg aus dem Internet auch wieder raus. Zum Beispiel die Kommentarschlacht zu meinem Artikel Der Boden des Konkreten. Angefangen hat das ganze mit einem für mich typischen Klugschissartikel über Blogs, Selbstreflektion und Metaebenen der den Begriff des Abstraktionsbalast eingeführt hat. Tamara, die dann später die Diskussion auch in ihrem selbstverlegten Magazin Transparent abdruckte machte Fernsehkonsum für die Abstraktionsschwäche vieler Menschen verantwortlich. In der Hitze des Gefechts um Massenmedien habe ich dann mal einen älteren zuvor noch nicht veröffentlichten Artikel zu Konsum und Kirche ausgepackt, der dann wiederum Pögönönö, einen scheinbar religiösen Diskutanten mit umlautreichen Pseudonym mit in die Diskussion gebracht hat. Meine Freude war groß, eine wortreiche Diskussion unterschiedlichster Ansichten fand auf meinem Blog statt. Gegen Ende des 29 Beiträge langen Kommentarblocks offenbarte Pögönönö seine (ihre) wahre Mission: Die Erde dafür vorzubereiten um sie in ein paar Milliarden Jahren in ein anderes Sonnensystem zu fliegen. Science Fiction, und das in meinem Blog. Super! Weiter ging die Diskussion beim Artikel Übergestülpte Fremdzukunft.

Es scheint weitere Freunde der Erdmobilmachung zu geben: Der Blog Armoniac hat da mehr dazu:

Planetenflottmachungsplan, gefunden auf Martin Armoniacs Blog.

Betrieben wird der von einem Martin E.T. Armoniac. Der malt und scheint aus Stuttgart zu sein. Meine Neugier wurde geweckt und ich klickte weiter: Martin malt auch für das Magazin Die unendliche Stadt. Das Stuttgarter Heft erscheint laut eigenem Bekunden seit Milliarden von Jahren stets bei Vollmond, hat das Format A5 und 10% der Einnahmen sind für einen guten Zweck.

Das Magazin „Die unendliche Stadt“ bezeichnet sich als das Begleitheft zum Umbau der Erde ins manövrierbare Großraumschiff.

Herausgeber sind Alicia Samt und Roman Zent, der Ex-Herausgeber des seriösen Groschenromans „Mareike die Raketenmaus“. Das Titelbild mit der sprechenden Ente kam mir bekannt vor. Ein Tag zuvor erschien die Ente schon auf dem Titelbild von Tamaras Magazin Transparent. Der Kreis schließt sich!

Die Ente scheint ein beliebtes Titelmotiv zu sein.

Welche Rolle spielt die Ente bei der Flottmachung der Erde für die große Reise? Welche Rolle spielt Pögönönö? Spricht Gott wirklich zu ihr oder ihm? Ich sehe dass ich in die wunderbare Welt der Stuttgarter Kleinmagazinzüchterszene gestolpert bin. Sie besitzen eine mir bis dato unbekannte Ästhetik, eine Mischung aus Word Art, den Simpsons, Coreldraw von 1995 und Psychedelik. Das trifft nicht ganz zu, aber da bin selbst ich um Worte verlegen. Schaut’s euch doch selbst an.

http://dieunendlichestadt.blogspot.com/
http://armoniac.blogspot.com/
http://www.magazintransparent.de/

PS: Die unendliche Stadt hat einen Architekturwettbewerb zum Erdumbau ausgerufen. Einsendeschluss ist der 26.7.2010. Zum nächsten Vollmond, wie hätte es auch anders sein können. Was werden die wohl tun wenn die Erde sich mal in Bewegung gesetzt hat? Dann kommt das ganze Rumgemonde aus dem Takt und keiner weiß mehr, wann das neue Heftchen kommt.

Feedbackjunkie

Die Diskussion über die Abstraktionsbereitschaft der Menschheit hat noch ein paar Wendungen genommen auf die ich an anderer Stelle mal eingehen werde. Aber was mich daran freut: Es wird diskutiert. Genau das ist, was ich am Internet als Medium so mag. Man kann seinen Senf dazu geben und den anderer probieren. So können verschiedene Perspektiven aufgezeigt werden, die Meinungshoheit der klassischen Journalisten ist gebrochen. Das bringt – wie ja hinlänglich diskutiert – Vor- und Nachteile.

Wenn ich morgens im Café meine Tageszeitung lese vermisse ich schon die Kommentare, die „Gefällt mir“-Buttons, die Links. Manchmal kommen Diskussionen mit Tischnachbarn auf, aber selten. Von Angesicht zu Angesicht sind die meisten dann doch zu zurückhaltend. Außerdem muss ich dann reagieren, kann nicht einfach weiterscrollen.

Kommentare freuen auch den Autoren. Wenn sie ausbleiben dann freut sich der weniger. Oder er fürchtet die Kritik. Ich gebe zu dass ich ein Feedbackjunkie bin. Ich checke andauernd ob und wie die Welt auf mein Geschreibsel reagiert. Wenn etwas unkommentiert durchgeht frag ich mich ob es überhaupt einer gelesen hat und wenn ja, ob es nicht einfach zu belanglos war. Ich muss aufpassen dass ich mich dann nicht all zu sehr nach der Reaktion des Lesers richte sonst schreib ich nur noch das von dem ich glaube dass es gut ankommt. Dann kann ich den Leser nicht mehr überraschen und es wird – wenngleich gefällig – auch langweilig. Wie immer: Die Mischung macht’s.

Manchmal ist es besonders schön wenn man mal was Neues ausprobiert und es funktioniert. Wenn’s nicht klappt sollte man sich nicht in den Arsch beißen.

PS: Mir kommt da eine Idee: Kommentare auf Post-Its in Café-Zeitungen kleben.