Neues aus der Kesselküche: Stuttgarter Pflastersteinmus mit Birnenkompott

Neues aus der Kesselküche:

Heute wagen wir uns an einen Nachtisch mit knallharten Zutaten:

Kastanienmus:
200 frische Kastanien oder die Marrons cuits, bereits vorgegart und vakuumiert aus dem Gemüseregal
250 g Quark
3 EL Ahornsirup oder 70 g brauner Zucker
etwas Sahne
Kakaopulver

Birnenkompott:
2 Birnen (die auf dem Markt schon aromatisch riechen)
50 g Zucker
Wasser

Kastanien gibt's im Schlossgarten und werden gerne von instrumentalisierten Kindern gesammelt. Das ist gefährlich und die Kastanien sind nicht sonderlich schmackhaft.

Die Kastanien werden mit einem großen Messer klein gehackt.

Vorgegarte Kastanien lassen sich schwerer werfen, sind aber leichter zuzubereiten.

Dann vermengt man diese mit 250 g Quark und etwas Sahne. Zum Süßen eignen sich Ahornsirup oder brauner Zucker.

Weniger Bedrohlich: Pürierte Pflastersteine

Nun sollte eine feine Creme entstehen. Diese füllt man in kleine Schälchen und bestreut sie mit Kakaopulver.

Mit Kakao bestreuen ist einfacher als durch den Kakao ziehen.
Beliebt bei Herrn Grube, aber doch etwas zu zäh für das Kompott: Die Abrissbirne

Nun werden die Birnenviertel auf das Mus gelegt.

Widerstand geht durch den Magen.

Ich kann’s nicht sein lassen und hab schon wieder einen neuen Blog ins Netz gestellt. Diesmal jedoch nicht alleine, sondern mit ein paar Freunden zusammen. Die Idee dazu ist gekommen, als wir nach einer Demo vom Hunger geplagt waren und uns dachten: Widerstand geht durch den Magen! Ein Kochblog mit Rezepten und Geschichten würde hoffentlich nicht nur uns Spaß machen, sondern auch anderen gefallen. Wir werden Gäste einladen die selbst kochen oder einfach nur mitessen und ihre Geschichte vom Widerstand erzählen.

Hier ist die Adresse: derkesselkocht.blogspot.com

www.facebook.com/derkesselkocht

Ich werde die Geschichten aus dem Blog auch hier nochmal veröffentlichen, aber im Originalblog sind sie schöner anzuschauen.

Hier stellen wir uns mal vor:

Widerstand geht durch den Magen.

Democracy can sometimes be a little bit difficult. Und hungrig macht sie auch, wenn man sein Grundrecht auf Versammlungs- sowie seine Meinungsfreiheit regelmäßig ausübt. Und das ist in Stuttgart ja gerade en vogue.

Widerstand geht durch den Magen, haben wir uns gedacht und uns zum Kochen getroffen. Wir haben passende Rezepte für Berufsdemonstranten und instrumentalisierte Kinder ausprobiert und stellen sie künftig in diesem Blog vor.Schon mal spicken, was als erstes kommt? Okay. Pfefferspraysteak, flambiert.

Guten Appetit und oben bleiben!

Birgit Neusser: Hat für alles ein Rezept. Wenn nicht, dann erfindet sie eben eins.
Jürgen Kern: Hat nicht nur eine beeindruckende Küchenutensieliensammlung, er kann auch mit ihr umgehen und besitzt auch einen atomstromfreien Herd.
Martin Zentner: Hat vor 20 Jahren als Tellerwäscher angefangen, wartet noch drauf Millionär zu werden. Mit Schnappschüssen wird er das nicht.
Dora Asemwald: Die Stuttgarter Blogette lässt gerne kochen und gibt dann ihren Senf dazu. Sie kann sehr gut Brezeln schmieren.
Anton Katz: Solange ihn niemand vom Tisch verjagt und der Napf voll ist hat er nichts gegen die Kochrunde einzuwenden.
Der Kessel Hat uns inspiriert, ist Namensgeber unseres Blogs.