Liebe bei Reismilch und Bibel

Bibel und ReismilchLiebe kann man überall finden, erst recht wenn man sie nicht sucht. Zum Beispiel in der Reismilchabteilung bei Edeka in Stuttgart. Zu doof, wenn man sie nicht einfängt und ohne Austausch von Kontaktdaten die frisch erworbene Reismilch nach Hause trägt.

Da hilft nur eins: Ein Suchzettel posten. Dort, wo man  offline postet: An einem Pfosten. Damit sich die Chance für die Liebe erhöht, verbreite ich das Gesuch auch mal durchs Netz.

Liebe Frau, die mit Jürgen nicht nur Reismilch gekauft, sondern auch noch über die Bibel geredet hat: Melde dich, und gib der Liebe eine Chance. Ich wünsche euch noch viele schöne Stunden, bei denen ihr euch bei einem Glas Reismilch über Bücher unterhalten könnt.

Was ich mich noch frage: Wie kommt man eigentlich von Reismilch zur Bibel?

Und: Heißt du, lieber Jürgen,  wirklich Schneneider zum Nachname, oder hat deine Schreibmaschine gestottert?
(Schreibmaschine: Oldschool-Laptop mit eingebautem Drucker, funktioniert sogar ohne Strom)

Zu guter Letzt ein Trick: Irgend wann geht auch ihr die Reismilch aus. Einfach bei Edeka rumlungern, sie kommt bestimmt wieder.

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Doragenese 3: Frau Asemwald im öffentlichen Raum

Das Leben im Netz ist lustig, aber ich wollte auch außerhalb, also in der materiellen Welt, Präsenz zeigen, Spuren hinterlassen.

Ein Stempel mit meinem Gesicht und meiner Webadresse auf Post-Its waren eine gute Lösung. Es war noch Platz ein paar dorische Schlauheiten abzulassen und fertig waren die Fundstücke, die ich in der Stadt verteilen ließ.

Im Gegensatz zu Aufklebern waren die Post-Its nicht nur unvandalisch und individuell gestaltet, der Finder konnte sie auch wieder mitnehmen und dem Link ins Internet folgen.

Da es viele Zeichnungen von mir gibt haben wir dann noch Kärtchen mit unzähligen dorischen Motiven gedruckt und mit der Zackenschere ausgeschnitten. Die sahen nett aus und wurden gerne von Leuten in der Wohnung aufgehängt.

Ein handgemalter Zettel wurde vom Chefredakteur des Stadtmagazins Lift entdeckt. Dem gefiel mein Blog und er schrieb einen Artikel drüber. So lernten ein Haufen neue Menschen mich kennen.